Tolle Erinnerungen 2014

Wir blicken zurück auf ein tolles 2014 mit vielen schönen Anlässen:

Jugend Gymnastik-Testtage, 29.3.2014

Am Samstag, den 29 März 2014 findet zum ersten Mal der jährliche Jugend Gymnastik Testtag vom Turnverband Bern Mittelland gemeinsam mit dem Turnverband Berner Oberland statt. Eine Fusion beider Turnverbände kommt zwar nach jahrelanger Arbeit nicht zustande, doch der Gymnastik Testtag wird von nun an trotzdem gemeinsam durchgeführt.

Fleissig üben Vanessa Jenni, Kim Blaser und Tanja Baumann ihre Tests. Mit der Zeit finden alle den richtigen Takt der Musik, lernen die Füsse und Arme zu strecken und die Reihenfolge der Choreografien sitzen von Mal zu Mal besser. Ende März haben alle Ihren Test in Spiez abgelegt und mit Bravour bestanden. Herzliche Gratulation.

Test 2 ohne Handgerät

Vanessa Jenni, Note 8.625

Test 3 ohne Handgerät

Kim Blaser, Note 8.875
Baumann Tanja, Note 9.725

Trainingstag Mädchenriege, 17.5.2014

Am 17. Mai 2014 durften wir einen tollen Trainingstag erleben. Das Wetter spielte gut mit und die Voraussetzungen waren dadurch ideal.

Nach einem kurzen aber intensiven Aufwärmen starteten wir in zwei Gruppen mit unseren Disziplinen. Für den Jugendsporttag in Zollikofen wollten wir parat sein. Wir übten den Gymnastik-Tanz, Ballweitwurf, Pendelstafette und Seilziehen.

Bis zum Mittag war es ein anstrengendes und intensives Training. In der Mittagspause durften wir uns mit leckeren Spaghetti verköstigen. Nach einem kleinen Dessert, welches von den Eltern der Mädchen organisiert wurde, verlief die Vorbereitung der Wettkämpfe weiter. Wir nahmen die einzelnen Aufgaben auseinander und versuchten eine Bestzeit zu ergattern. Die Mädchen gaben ihr bestes und wir wurden immer wieder von ihren sportlichen und motivierten Einsatz überrascht. Die beiden Gruppen, Unterstufe und Oberstufe waren ein Team und halfen einander gegenseitig die Aufgaben zu meistern. Zwischendurch gab es Trinkpausen, wo sich die Mädchen wieder neue Kräfte sammeln konnten. Am Schluss wiederholten wir den Gymnastik-Tanz. Für die Mädchen der Oberstufe ist der Tanz immer die grösste und wichtigste Herausforderung an einem Jugendsporttag.

Am frühen Abend endete der erfolgreiche Trainingstag mit glanzvollen Resultaten.

Das Engagement der Mädchen war hervorragend. Wir werden den Sporttag in schöner Erinnerung behalten.

Bräteln DTV, 24.6.2014

Es war glaube ich eher eine Schlechtwetter-Phase. Doch das Wetter meint es an diesem Abend gut mit uns. Wir geniessen die Abendsonne im Garten von Karin Hofer Alles ist schön vorbereitet, Stefan schmeisst den Grill und wir können uns richtiggehend verwöhnen lassen vom feinen Salatbuffet und später dem Dessertbuffet. Bis spät in die Nacht plaudert es unter dem grossen Dach des Gartenhauses. Es war ein super Abend – ganz herzlichen Dank an Karin und Stefan Hofer für die Gastfreundschaft!

Bräteln Mädchenriege, 1.7.2014

Kurzfristig haben wir den Standort der Brätlistelle vom Rüttihubelbrätliplatz in den Garten von Wegmüllers verlegt. So verpassen die grossen Fussballfans den WM Match Achtelfinal Argentinien – Schweiz nicht. Die grössten Fans sind bei den Leiterinnen zu finden, gäu Céline. Bei wunderbarem Sommerwetter geniessen wir unsere Grilladen und dazu den Match live Draussen im Garten. Doch der Match war nicht wirklich ein Highlight und ziemlich langweilig. Da verliert doch diese Schweizernati 0:1. Die Stimmung unter den Mädchen bleibt trotz Match super. Mit einer Glace zum Dessert schliessen wir das aktuelle Mädchenriegenjahr ab und freuen uns auf das Einstudieren der neuen Choreos für die Turnvorstellung nach den Sommerferien.

Bikeweekend Wallis, 6.+7.9.2014

Erster Tag

Die Nebelschwaden hängen noch über dem Walkringen-Moos an diesem frühen Samstagmorgen. Es verspricht ein herrlicher Spätsommertag zu werden, hier und jenseits des Lötschbergs. Der Zug bringt uns von Walkringen nach Goppenstein. Wir sind eine stattliche Gruppe von sechs Frauen: Ramona, Karin, Daniela, Katrin, Murielle, Monica. Die Sonne hat Goppenstein noch nicht gefunden, es ist noch ziemlich kühl. Darum trinken wir zuerst einmal Cappuccino und Tee.

Der erste Streckenabschnitt ist ideal zum Einfahren. Er führt entlang der kaum befahrenen, stetig leicht ansteigenden Hauptstrasse nach Ferden. Das lässt Raum fürs Nebeneinanderfahren, gibt warm und Schnauf genug für Gespräche, und auch das Bike von Karin bekommt mit der Zeit Gefallen am Ausflug und unterlässt das Quietschen.

Von Ferden an ringen wir Kurve um Kurve der Höhe die Meter ab. Einige Kilometer fahren wir auf einer Strasse im Bau. Die Baustelle kommt uns gelegen. Anstelle des losen Untergrunds ist hier der Boden festgewalzt. Das schont unsere Kräfte.

Auf der Hockenalp machen wir Mittagsrast. Zum Erstaunen der einen bestellen die anderen Käseschnitten und so, was insgeheim noch bereut werden wird. Das nächste Etappenziel ist die Lauchernalp. Von der Distanz her ist das nicht so weit. Aber es gibt keine Möglichkeiten, in den «flow» zu kommen: fahren, absteigen, schieben, aufsteigen, fahren, absteigen, den Wanderern Platz machen, Viehzäune öffnen, fahren, absteigen. So geht das immerfort. Und darum bereuen einige insgeheim die Käseschnitte. Auf der Lauchernalp springt uns der Grund für die Annahme der Zweitwohnungsinitiative an: geschlossene Fensterläden, kalte Betten, charakterlose Bauten wohin das Auge reicht.

Die aussichtsreiche, sehr abwechslungsreiche Strecke von der Lauchernalp nach der Fafleralp führt über die Tellialp und den Schwarzsee quasi entlang der Höhenkurve. Der Blick ins Lötschental ist grandios, geradeaus der Petersgrat und rechts das Bietschhorn sind unsere ständigen Begleiter.

Von der Fafleralp zurück Richtung Feldern fahren wir abseits der Hauptstrasse durch die ursprünglichen Lötschentaler Dörfer mit wettergegerbten, schwarzen Holzhäusern. Blatten, Ried, Wiler und Kippel ist auf den Ortsschildern zu lesen. In Feldern hat Ramona Hotelzimmer und Abendessen organisiert. Leider ist der Hotelier und Wirt mit dem Catering für ein Hochzeitsfest in Blatten beschäftigt und so erwartet uns entgegen unserer Erwartung niemand. Das ist nach 30 Kilometern und 1237 Höhenmetern nicht lustig, aber vielleicht irgendwie typisch für die Walliser. Das mit den Hotelzimmern lässt sich noch richten. Sogar das klitzekleine Dachzimmerchen können wir noch in ein richtiges Hotelzimmer tauschen. Aber an ein Abendessen im Hotel ist nicht zu denken. Koch und Hilfskoch sind nämlich auch in Blatten engagiert. Und weil mangels anderer Restaurants in Ferden die Alternative fürs örtliche Abendessen fehlt, müssen wir uns nach dem Duschen und Umziehen in das Nachbardorf begeben. In Anbetracht der Notwendigkeit, möglichst wenig Gepäck mitzuschleppen, ist unsere Garderobe nicht für das Auswärtsessen geeignet. So kommt’s, dass wir in unserer zum Teil abenteuerlichen Kleiderzusammenstellung einer Gruppe von Zirkusleuten gleichen, als wir uns per Postauto zum Abendessen nach Kippel begeben. Wir fallen nicht auf, denn die Walliser sind tolerante Menschen. Sie sind so tolerant, dass sie zum Beispiel auch das Gstürm um das nächtliche Kirchenglockengeläut nicht haben, und so sind einige von uns dank den Stundenschlägen der Kirche unmittelbar neben dem Hotel auf dem Laufenden geblieben bezüglich der jeweilige Uhrzeit. Die anderen haben Ohrenstöpsel gehabt.

 

Zweiter Tag

Frühstück und Sandwiches für die Zwischenverpflegung werden uns dann formvollendet serviert. Es gibt obendrein eine Entschuldigung und Rabatt. Wir rollen zurück nach Goppenstein, nehmen den Zug nach Hohtenn, wo wir Salome, Helen und Sandra treffen. Zu Neunt biken wir auf der Lötschberger-Südrampe, der sonnenseitigen Höhenkurve des Rhonetals entlang, über Ausserberg, Eggerberg und Lalden bis nach Brig. Der Trail ist schlicht spektakulär. Irgendwann werden wir in Brig auf dem Stadtplatz sein. Bis dahin sind es 33 Kilometer, wenige Höhenmeter, zwei Abpump-Halts, etliche Schiebe- und Tragepassagen, das Queren der wasserführenden Suonen, das Zirkeln in engen, kurzen Tunnels, das Rad-an-Rad-Fahren hintereinander auf dem schmalen Grat, das Lichtmontieren für die Passage durch den schnurgeraden, 1600 Meter langen Suone-Tunnel-Stollen vom Baltschiedertal nach Ausserberg.

Es ist einer der prächtigsten Herbsttage des Jahres. Umso erstaunlicher und praktischer ist es, dass uns auf dieser klassischen Wanderstrecke nur wenige Fussgänger begegnen. Lange Zeit gilt die Lösung: nicht nach rechts schauen, weil da geht’s hunderte Meter runter ins Tal, sondern sich links halten und geradeaus schauen.

Den Mittagsrast machen wir bei einer Ansammlung von Stadel, an einem Ort, wo uns seltsamerweise die Albträume der vergangenen Nächte so grauenhaft anspringen, dass wir sie einander erzählen und möglichst sofort vergessen. Irgendwo zwischen Rarnerchumma und Riedgarto tragen wir das Bike über eine enorm hohe, enorm steile Treppe mit mittendrin einem rechteckigen Winkel hoch zur Eisenbahnbrücke. Und ausgerechnet in der rechtwinkligen Treppenkurve steht Möndle und fotografiert uns, wie wir mit unseren Rädern auf dem Rücken um die Kurve knorzen.

Wohl kurz nach Eggerberg und vor Mund – wobei sich bezüglich des Situationsplans die Verfasserin noch heute nicht ganz sicher ist– verlieren wir uns für einen kurzen Moment im tiefen, unwegsamen Wald und das Fahrrad wird hauptsächlich zum Stossrad. Und dann ist es so wie immer. Möndle sagt: es ist nicht weit und dann ist da ein Schattenplatz, wo Ihr Abpumpen und Ausruhen könnt, und ein Brunnen, wo Ihr eure Trinkflaschen füllen könnt. Und so ist es dann auch. Wenige Minuten später sind wir im Weiler, aus dem Hahn des Dorfbrunnens sprudelt frisches Quellwasser, die Fassaden der Holzhäuser spenden Schatten und kühlen uns und im grünen, weichen Gras und aus ihrem kleinen Bike-Rucksack zaubert Helen wiederum dieses grosse Unikum hervor, mit der sie ihre Milch abpumpen, aufbewahren und nach Hause bringen kann, hervor. Von da ist es nicht mehr weit bis Brig. Dort gibt’s Bier.

Und dann steht die echte Herausforderung an: sehr viele Menschen mit sehr viel Gepäck, sehr vielen Bikes und sehr vielen Kinderwagen wollen mit genau diesem Zug nach Bern. Wir missachten die Weisungen des Zugsbegleiters, der wegen seinen Sicherheitsbedenken ob diesem überfüllten Zug ohnehin der Ohnmacht nahe ist, und quetschen unsere Räder und uns in den Zug. In Thun spurten wir aufs andere Perron und stellen fest: in der BLS nach Walkringen geht es gemächlich zu und her. Wir werden nie wissen, ob es daran gelegen hat, dass wenige den Wagen mit uns teilen mochten, weil wir dermassen nach Schweiss stanken.

Tausend Dank, Ramona! Die Tage sind im Grossen und Ganzen und mit all den vielen wertvollen Details im fotografischen Gedächtnis für immer eingebrannt!

Wellnessweekend auf dem Stoss, 18.+19.10.2014

Wie in jedem Jahr fahren wir mit dem Auto von Ramona schnell nach Morschach Schwyz, da unser Wellnessweekend auf dem Stoos ansteht. Wie in jedem Jahr treffen wir irgendwo auf dem Weg einen Radarblitz und wie jedes Mal bezahlt Ramona diese Busse (Ramona hat noch keine erhalten)!

Neu haben wir in diesem Jahr neue Leute im Gepäck.

Heidi, Marianne, Stefanie, Helene, Katrin, Ramona und ich (Caroline) treffen am Samstagmorgen im Hotel Stoss ein.

Leider haben wir kein Wetterglück. Anstelle unseres gewohnten Sonnenschein-Weekend, absolvieren wir unsere Bergtour auf den Fronalpstock im Schneetreiben.

Kaffee gibt es in diesem Jahr auch nicht draussen und nach einer höllisch kalten Sesselfahrt hinunter zum Hotel sind wir alle froh, dass unser Hotel eine Sauna und ein Wellnessbereich besitzt.

Nachtessen und Frühstück waren wie immer herrlich, Stefanie und ich haben uns noch lange über das feine Birchermüesli unterhalten. Ausserdem weiss ich gar nicht, ob sich Stefanie von unserem Wellnesswochenende erholt hat, musste sie doch die Nacht im Dreierzimmer in einem Kinderbett verbringen…

Wie in jedem Jahr kehren wir am Sonntagabend erholt und glücklich nach Hause.

Turnvorstellung, 22.11.2014

Wie schnell ein Jahr vergeht. Wieder einmal ist Mitte November und fleissige Männer, Frauen, Mädchen, Hüetimädchen und kleine Kinder sausen kreuz und quer durch die Schulanlage Walkringen und bereiten alles vor für die diesjährige Turnvorstellung mit dem Thema Zeitmaschine. Dieses Jahr haben einige Männer und Frauen schon am Freitag Abend die Musik- und Lichtanlage, die Bodenmatten und die Bühne aufgestellt. So geht es an diesem Morgen ziemlich leicht, noch den Rest vorzubereiten. Und doch brauchen gewisse kleinere Sachen doch noch ihre Zeit wie zu Beispiel die Kaffeemaschinen.

Das Moderatorenteam mit Yannik, Christoph, Leonie, Carole und Céline schleppt wieder eine riesige Menge an Theaterutensilien und Bühnendeko an, wir sind gespannt und freuen uns auf eine spannende Vorstellung.

Die Nachmittagsvorstellung ist recht gut besucht. Sie verläuft etwas schleppend, es ist halt eher eine Hauptprobe. Da die Halle trotz Storen hell bleibt, kommen die Turnerinnen, die Moderatoren und das Publikum etwas weniger in Stimmung. Aber der Abend wird super: Die Mädchen und Frauen geben Vollgas auf der Bühne, die Moderatoren sind super drauf und das Publikum klatscht sogar Zugaben heraus. Nach der Vorstellung gehen wir wie Arbeiterbienen auf unsere Posten, als hätten wir nie was anderes gemacht. Es läuft und läuft bis auch die letzten Gäste in der Bar verschwinden. Das Aufräumen klappt auch gut, alle helfen mit und es bleibt auch noch Zeit um in der Bar noch ein bisschen zu plaudern und feiern.

Die Solothurner-Giele und -Meitschi schlafen diese Nacht in der Turnhalle und werden am morgen von den letzten Helfern geweckt. Sie müssen nämlich noch die Bar, die Musik- und Lichtanlage und den wahrscheinlich nicht wenige herumliegende Kleinkram aufräumen. Danke!

Weihnachtsfestli Mädchenriege, 9.12.2014

Mit 30 Mädchen feiern wir dieses Jahr das Weihnachtsfestli wiederum im Sternenzentrum. Und dieses Jahr steht sogar das Video der Turnvorstellung auf dem Programm. Und siehe da, es hat sogar funktioniert. Die Technik hat keinen Strich durch die Rechnung gemacht. So konnten wir uns mit Wienerli, Grittibänz und Tee, über unsere Künste an der Turnvostellung amüsieren. Wie jedes Jahr darf am Schluss das Wichteln nicht fehlen. Reich beschenkt machen sich danach (fast) alle glücklich auf den nach Hauseweg.

Weihnachtsessen DTV, 16.12.2014

…und schon wieder ist das Jahr um und wir treffen uns zum letzten DTVW-Anlass im 2014. Wie im letzten Jahr ist unser Treffpunkt in der Lounge im Restaurant des Rüttihubelbad. 14 Frauen finden den Weg dorthin. Zuerst werden wir mit einem «Hugo», natürlich alkoholfrei wie es sich für Sportlerinnen gehört, verwöhnt. Nach dem Apéro zügeln wir an den festlich gedeckten Tisch und bestaunen schon mal die in Farben, Formen und Inhalt unterschiedlichen Geschenke. Nun dürfen wir uns am Salatbuffet und später am Fondue Chinoise ausgiebig verköstigen. Neben dem sehr leckeren Essen stehen natürlich angeregte Gespräche im Vordergrund.

Endlich kommen wir dann doch noch zur Bescherung. Erinnerungen aus dem Vorjahr werden wach. Welches war unter all den schrecklichen Geschenken das wirklich schlimmste, welches doch noch halbwegs brauchbar. Über jede Geschichte zu Herkunft und Schenker der aussergewöhnlichen Präsente können wir herzhaft lachen. Das ist auch in diesem Jahr nicht anders.

Zum Abschluss des überaus gemütlichen Abends werden zu Handen der fleissigen Helfer der Turnvorstellung feine Weine überreicht.

Danke, Ramona, für die Organisation auch dieses Anlasses.